Obst mal anders: Apfelringe im Teigmantel

Ausgebacken schmeckt (fast!) alles besser. Um den leckeren Apfel zu etwas Besonderem zu machen, könnt ihr ihn in einem krossen Teigmantel backen, mit Zucker bestreuen und mit euren Freunden genießen. Und zwar so:

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Zutaten (für 10 Äpfel)

  • 10 Äpfel
  • 500 ml Milch
  • 450 g Mehl
  • 8 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Handrührgerät
  • etwas zusätzliches Mehl
  • Öl (möglichst neutral) oder Kokosfett

Zubereitung

Mischt die Milch mit den Eiern und dem Mehl und verrührt alles mit dem Handrührgerät. Gebt zu dem Teig den Zucker und eine Prise Salz. Schält die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet sie in etwa 1 cm dicke Scheiben.

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Erhitzt das Öl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne. Gebt etwas Mehl in einen tiefen Teller und den Teig in einen zweiten Teller. Zieht jeweils eine Apfelscheibe erst durch das Mehl, danach durch den Teig und gebt sie vorsichtig in das heiße Öl. Nehmt die Scheibe wieder heraus, wenn sie leicht gebräunt ist. Legt sie auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ab und wiederholt den Vorgang mit allen anderen Apfelscheiben.

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Wenn ihr fertig seid, könnt ihr Zimt-Zucker darüber geben und eure leckeren Äpfel im Teigmantel genießen!

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Heißes für die kalten Tage: Bratapfel

Das folgende Dessert eignet sich nicht nur für die Weihnachtszeit sondern eigentlich immer wenn es draußen kalt ist und man einen warmen und einfachen Nachtisch zubereiten möchte. Den beliebten Bratapfel gibt es in unzähligen Variationen – bei uns war folgende schnell verputzt:

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Zutaten (für 6 Stück)

  • 6 Äpfel (leicht säuerliche Sorte – z.B. Boskoop)
  • 6 TL Honig
  • 50 g Mandelsplitter
  • 50 g Rosinen (oder andere Trockenfrüchte)
  • etwas Butter oder Margarine

Zubereitung

Wascht die Äpfel und entfernt das Kerngehäuse mit einem Messer oder einem anderen dafür geeigneten Gerät. Danach mischt ihr den Honig mit den Mandeln und den Rosinen zu einer klebrigen Masse. Stopft soviel wie möglich von der Masse in eure Äpfel. Zum Schluss legt ihr ein kleines Stück Butter oder Margarine auf jeden Apfel.

Fettet eine Backform mit etwas Butter oder Margarine aus und legt die Äpfel hinein. Dann backt ihr sie im vorgeheizten Ofen bei 200° etwa 20 bis 25 Minuten. Passt zwischendurch auf, dass sie nicht zu dunkel werden.

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Danach könnt ihr eure leckeren Bratäpfel so wie sie sind oder mit Vanillesoße beziehungsweise -eis vernaschen.

P.S.: Auf den Bildern wurden keine Boskoop-Äpfel verwendet, sondern eine süßere Sorte. Erfahrungsgemäß sieht die Boskoop-Variante aber schöner aus, da sie schneller aufplatzen – und dadurch auch einfacher zu essen sind.

Nicht Kuchen – nicht Pizza: der Flammkuchen

Der Herbst ist bekannterweise die Jahreszeit des Flammkuchens. Das hat viele nachvollziehbare Gründe: er wärmt hervorragend, er ist ohne großen Aufwand zuzubereiten und er ist äußerst flexibel! Im Gegensatz zum klassischen Pizzateig müsst ihr ihn nicht erst stundenlang gehen lassen. Und belegen könnt ihr ihn herzhaft oder süß. Oder eine geschmackliche Offenbarung aus beiden – wie bei unserem fabelhaften Birnen-Käse-Zwiebel-Walnuss-Flammkuchen.

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Zutaten (für 1 Backblech)

  • 200g Mehl
  • 100ml Wasser
  • 100g Camembert oder Ziegenkäse
  • 100g Schmand
  • 4 Birnen
  • 10 halbierte Walnüsse
  • 3 Zwiebeln
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Öl
  • 1 Prise Salz
  • Rosmarin (frische Zweige oder getrocknet)

Zubereitung

Mischt für den Teig das Mehl mit dem Wasser, dem Salz und dem Öl in einer Schüssel. Knetet alle Zutaten zu einem elastischen Teig. Anschließend rollt ihr ihn möglichst dünn auf einer bemehlten Oberfläche aus und legt ihn auf das Backblech. Je dünner der Teig ausgerollt wurde, umso knuspriger wird euer Flammkuchen.

Schneidet nun den Käse, die Birnen und die Zwiebeln in grobe Streifen. Die Zwiebeln werden wie folgt karamellisiert: erhitzt eine (möglichst beschichtete) Pfanne und gebt den Zucker hinzu. Sobald dieser schmilzt, gebt ihr die Zwiebeln hinzu und lasst sie bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten karamellisieren. Passt dabei gut auf, dass der Zucker nicht dunkel wird. Danach bestreicht ihr den Teig mit dem Schmand und belegt ihn dann mit den Birnen, dem Käse und den Zwiebeln. Als Abschluss fügt ihr noch die halbierten Nüsse und den Rosmarin hinzu.

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Im vorgeheizten Ofen backt ihr euren Flammkuchen bei ca. 230°C etwa 12 Minuten, bis er eine leichte Bräunung bekommen hat. Lasst ihn euch schmecken! Und vielleicht denkt ihr beim Verspeisen schon darüber nach, wie man ihn das nächste Mal belegen kann. Zum Beispiel mit Speck:

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Auch Falafel-Döner macht schöner!

Unzählige Male wurde uns vorgeschlagen, doch mal Döner zuzubereiten. Hauptgegenargument war jedes Mal das Dönerfleisch (hinsichtlich Besorgung und Preis)! Tja, zum Glück brauchen wir das aber garnicht – unsere Falafel sind einfach zuzubereiten, günstig in der Anschaffung und schmecken richtig, richtig lecker! Also – Falafel-Döner für alle!

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Zutaten (12 Falafel-Döner)

  • 500 g Kichererbsen
  • 5 EL Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 2 EL gemahlener Koriander
  • 2 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Bund Blattpetersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • Frittieröl
  • Pürierstab
  • 3 Fladenbrote
  • Belag nach Wunsch: Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Rotkohl, etc.
  • Soße nach Wunsch: Mischung aus Joghurt / Schmand, verrührt mit Kräutern (Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Thymian), Tahin (Sesampaste) oder gepressten Knoblauch

Zubereitung

Das Zubereiten der Falafel ist mit etwas Zeit verbunden: die Kichererbsen müssen über Nacht in ausreichend Wasser eingeweicht werden. Am nächsten Tag kippt ihr das Wasser ab und gebt alle Kichererbsen in einen großen Topf oder eine Schüssel. Danach püriert ihr sie mit einem Pürierstab unter Zugabe von gemahlenem Koriander und Kreuzkümmel möglichst fein. Passt aber gut auf, dass euer Stab nicht überhitzt! Sonst war’s das mit dem Pürierstab und den Falafel!

Schneidet die Zwiebel, den Knoblauch und die Petersilie klein, gebt sie zu den Kichererbsen und püriert nochmal kurz. Anschließend kommen das Mehl und das Backpulver hinzu. Knetet euren Püree gut durch und salzt bzw. pfeffert zum Abschluss nochmal gut. Am Ende nochmal durchkneten.

Formt dann eure Falafel aus dem Püree zu Bällchen oder Talern. In einer tiefen Pfanne oder in einer Friteuse erhitzt ihr das Frittieröl und gebt danach eure Falafel hinein. Sobald sie nach 4-5 Minuten schön gebräunt sind, holt ihr sie aus dem Öl und legt sie auf etwas Küchenrolle ab.

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Für euren Döner braucht ihr natürlich noch all eure Lieblingszutaten! Dazu können Salat, Tomaten, Gurken, Zwiebeln oder Rotkohl gehören. Schneidet alles in handliche Streifen oder Scheiben und füllt eure Zutaten in Schüsseln. Dann kann sich jeder nach Belieben bedienen.

Damit das Ganz nicht zu trocken schmeckt, braucht es natürlich noch Soßen. Wir haben einfach Joghurt mit Schmand verrührt und jeweils eine Kräuter-, Tahin-  und Knoblauchsoße gemixt.

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Wenn ihr all das vorbereitet habt, steht eurem kompletten Falafel-Döner nichts mehr im Weg. Wärmt euer Fladenbrot am besten für ein paar Minuten im heißen Ofen auf, teilt jedes Brot in vier Teile und dann nichts wie ran ans Belegen!

Angesagt und zum Reinbeißen: Oreo-Cupcakes

Manchmal lohnt es sich, aktuelle Koch- und Back-Trends zu verfolgen und mal etwas Neues auszuprobieren. Cupcakes sind natürlich immer eine Wucht. Aber wer Oreo-Kekse mag, wird dieses Rezept lieben. Der etwas höhere Aufwand lohnt sich!

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Zutaten (für 12 Stück)

  • 24 Schokoladen Doppelkekse mit Vanille-Füllung (zum Beispiel Oreo)
  • 3 Eier
  • 2 Prisen Salz
  • 160 g Zucker
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 280 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • 80 ml Milch
  • 130 g Puderzucker

Zubereitung

Vermischt 160 g von der warmen Butter mit dem Zucker und Vanillezucker, bis alles schaumig wird und gebt anschließend die Eier hinzu. Rührt in einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, einer Prise Salz und dem Kakao zusammen. Gebt dieses Gemisch anschließend zur Butter-Ei-Zucker-Mischung mit 70 ml Milch und rührt kräftig um – das wird euer Teig!

Für die 12 Cupcakes  braucht ihr 12 der 24 Kekse als Füllung und die restlichen Kekse als Bestandteil des Teiges und der Crème. Nehmt euch also 12 Kekse, trennt die obere und die untere Hälfte voneinander und schabt die Vanille-Crème mit einem Messer ab. Sammelt die Crème in einer Schüssel.  Von den gelösten 24 Keks-Hälften sucht ihr euch wieder 12 Stück, zerbröselt sie grob und gebt sie zu eurer Teigmischung.

Nun nehmt ihr am besten ein Muffin-Backblech oder Muffin-Förmchen. Gebt einen Klecks des Teiges in die Form und legt darauf jeweils einen vollständigen Keks. Anschließend bedeckt ihr diesen wieder mit einem weiteren Löffel Teig. Fertig! Also fast. Im vorgeheizten Ofen backt ihr die Muffins bei 160°C etwa 25 bis 30 Minuten.

In der Zwischenzeit bereitet ihr die Crème vor. Holt die Schüssel mit der gewonnenen Keks-Crème hervor und gebt 120 g warme Butter, eine Packung Vanillezucker und eine Prise Salz hinzu. Rührt alles gut um, gebt 1-2 EL Milch hinzu und hebt anschließend den Puderzucker unter. Wenn die Konsistenz zu flüssig wird, gebt mehr Puderzucker – wenn die Crème zu fest ist, mehr Milch hinzu! Zum Schluss müsstet ihr ja noch 12 Kekshälften übrig haben. Zerbröselt sie ganz fein und vermischt diese mit der vorbereiteten Crème.

Wenn euer fertig gebackener Teig etwas abgekühlt ist, verteilt ihr eure Crème mit einem Spritzbeutel oder einem eingeschnittenen Plastebeutel auf den Cupcakes. Das war’s! Die Mühe hat sich gelohnt, wie ihr an den freudestrahlenden Augen eurer Freunde sehen werdet!

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Erdbeerzeit – Marmeladenzeit!

Erdbeeren sind ein absolutes Highlight im Frühjahr! Nur zu schade, dass man sie nicht das ganze Jahr über naschen kann. In Marmeladenform allerdings könnt ihr auch in den kalten Jahreszeiten in den Genuss des köstlichen Erdbeergeschmacks kommen! Und das auf sehr einfache Weise:

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Zutaten (etwa 5-6 saubere Gläschen)

  • 1 kg Erdbeeren
  • 350 g Gelierzucker 3:1
  • frische Minze oder Melisse (optional)
  • Pürierstab

Zubereitung

Wascht die Erdbeeren ab, entfernt die Blätter und halbiert die Früchte. Erhitzt sie mit einem Schluck Wasser in einem Topf und fügt anschließend den Gelierzucker hinzu. Immer schön umrühren! Wer möchte, kann noch ein paar Blätter frische Minze oder Melisse dazu geben. Wenn die Erdbeeren weich geworden sind, püriert ihr die rote Masse, rührt weiter fleißig um und kocht sie nochmal auf. Passt aber auf, dass die Marmelade nicht überschäumt.

Eure ausgewaschenen Gläser spült ihr vorher am besten mit kochendem Wasser aus, damit sie wirklich sauber sind. Füllt dann mit einer Kelle die heiße Marmelade in eure Gläser – Deckel drauf, verschließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Das sorgt dafür, dass auch die letzten, nicht entfernten Keime in den Gläsern verschwinden.

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Variante: Erdbeer – Rhabarber

Der Geheimtipp vieler Marmeladenkenner! Die Säure aus dem Rhabarber ergänzt sich super zur süßen Erdbeere – und wertet ihren Geschmack nochmal auf. Ersetzt 500 g von den Erdbeeren mit 500 g Rhabarber. Schält den Rhabarber und verwendet ihn wie das Obst aus dem obigen Rezept. Auch hier könnt ihr wieder mit Minze und Melisse probieren.

Wenn die Marmelade abgekühlt ist, könnt ihr sie an eure Freunde verschenken oder ganz einfach auf einem frischen Brot verputzen! Damit sollte der Vorrat für das ganze Jahr gesichert sein! Wenn sie nur nicht so schnell aufgegessen wäre ..

Da freut sich der Osterhase: Möhrenmuffins

Pünktlich zur Osterzeit sollte jeder einmal folgendes Rezept probieren! Die geraspelten Möhren geben dem Teig eine herrliche Saftigkeit und leichte Süße. Und falls doch mal einer der leckeren Muffins übrig bleiben sollte, freut sich der Osterhase gleich mit.

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Zutaten (für etwa 20-25 Muffins)

  • 150 ml Milch
  • 400 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier (getrennt)
  • 150 g Butter
  • Schale einer Zitrone
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • etwas Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Handrührgerät

Zubereitung

Raspelt die gewaschenen und geschälten Möhren. Verrührt die weiche Butter mit dem Zucker in einer Schüssel. Gebt dann die Eigelbe, den Zimt und die Zitronenschale dazu. Gut umrühren! Vermischt nun das Mehl mit dem Backpulver und rührt es mit den Möhren, sowie den Mandeln unter euren Teig. Fügt nach und nach die Milch unter Einsatz des Handrührgerätes hinzu. Schlagt das Eiweiß mit etwas Salz in einer kleinen Schüssel steif und hebt es langsam mit einem Löffel unter den Teig.

Füllt nun in jede Muffinform etwa zwei Esslöffel eurer Teigmischung. Im vorgeheizten Backofen lasst ihr eure Muffins auf einem (Muffin-) Blech etwa 25-30 Minuten backen. Passt zwischendurch auf, dass sie nicht zu dunkel werden.

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Der Teig eignet sich übrigens auch als leckerer Oster-Möhrenkuchen!

Zutaten (für die Glasur)

  • 150 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Eiweiß

Wer möchte, kann noch eine Zitronen-Glasur vorbereiten: dazu einfach den Puderzucker mit Zitronensaft und einem Eiweiß zu einer gleichmäßigen Crème verrühren. Bestreicht anschließend eure noch warmen Muffins oder Kuchen damit und dekoriert sie so bunt wie möglich!

Passen zu jeder Feier: Waffeln

Wer im Besitz eines Waffeleisens ist, kann sich glücklich schätzen. Denn frisch gemachte Waffeln sind garantiert bei allen Freunden beliebt! Und mit diesem einachen Rezept darf jeder mal ans Waffeleisen.

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Zutaten (für etwa 18 Waffeln)

  • 600ml Milch
  • 600g Mehl (Weizen oder Dinkel)
  • 6 Eier
  • 300g weiche Butter
  • 300g Zucker
  • 1 Packung Backpulver
  • etwas Öl
  • Waffeleisen

Zubereitung

Verrührt die aufgeschlagenen Eier mit dem Zucker in einer großen Schüssel. Anschließend gebt ihr die (in einem Topf) zerlassene Butter dazu und rührt weiter. Gebt danach unter ständigem Rühren das Mehl mit dem Backpulver sowie die Milch hinzu.

Schaltet euer Waffeleisen an und pinselt es vor jeder neuen Waffel mit etwas Öl ein – ansonsten könntet ihr ein großes Problem haben, wenn eure Waffel am Eisen festklebt. Gebt eine bis zwei Kellen eures Teiges auf das heiße Eisen und wartet, bis sie die Waffel eine schöne Bräunung bekommten hat!

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Zu den leckeren Waffeln passen Puderzucker oder Apfelmus. Wer noch etwas variieren möchte, mischt unter den Teig noch etwas kleine gehackte Schokolade oder Kuvertüre und Kakaopulver – fertig sind eure Schokowaffeln!

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Mal süß, mal herzhaft: Couscous-Salat

Natürlich unterscheiden sich die Geschmäcker: der Eine mag es lieber süß, der Andere ist eher für etwas Herzhaftes zu begeistern. Wie gut, dass man mit einfachen, grundlegenden Zutaten für (fast) jede Vorliebe etwas Leckeres bieten kann. Wir haben mit Couscous variiert und zwei verschiedene Salate zubereitet – natürlich wieder mit Dips!

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Zutaten für eine Schüssel süßen Couscous-Salat

  • 500 g Couscous
  • 2 große Orangen
  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 1 Handvoll frische Zitronenmelisse oder Minze
  • 2 Prisen Zucker
  • 2 EL Öl (z.B. Raps)
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung

Gebt den Couscous in einen kleinen Topf und übergießt ihn mit kochendem Wasser. Das Wasser sollte maximal 1 cm über dem Couscous stehen. Schließt den Topf mit einem Deckel und lasst den Couscous einige Minuten garen. In der Zwischenzeit schneidet ihr die Aprikosen und die geschälten Orangen in kleine Stücke. Hackt die Melisse oder Minze ebenfalls klein und gebt sie zu dem zerkleinerten Obst in eine Schüssel. Anschließend fügt ihr den Couscous hinzu, schmeckt mit Zucker, Öl und Zitronensaft ab und rührt gut um. Als Dip empfehlen wir Joghurt mit etwas Honig und Zimt!

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Zutaten für eine Schüssel herzhaften Couscous-Salat

  • 500 g Couscous
  • 3 Paprika
  • 1 Gurke
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 4 Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Currymischung (Kreuzkümmel + Kurkuma + Koriander)
  • 3 EL Öl (z.B. Raps)
  • etwas Zitronensaft

Bereitet den Couscous genauso, wie bei dem süßen Salat beschrieben, zu. Anschließend schneidet ihr das Gemüse in kleine Sücke oder Streifen und gebt es in eine Schüssel. Fügt den fertigen Coucsous hinzu und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Currymischung, Öl und Zitronensaft ab. Als Dips haben wir einen Gurkendip zubereitet – aus Joghurt und zerkleinerter, getrockneter Minze (ein echter Geheimtipp!). Außerdem gab es einen orientalischen Dip mit Joghurt und ein paar Prisen aus unserer Currymischung. Da dürfte nun wirklich für jeden Feinschmecker etwas dabei sein!

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Für jeden Geschmack: Ofen-Sandwichs

Belegte Brote klingen recht langweilig, können aber sehr abwechslungsreich sein. Jeder kann sein eigenes Brot nach Belieben belegen und alles im Ofen überbacken lassen. Fertig ist das Ofen-Sandwich! Wir stellen euch folgende Möglichkeiten vor:

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Zutaten (für etwa 40 Scheiben)

  • 2 Packungen Vollkorn-Toast
  • 3 Becher Schmand
  • 1 Packung Schinken
  • 1 Glas getrocknete Tomaten
  • 1 Packung geriebener Käse
  • 3 Paprika
  • 1 Glas saure Gurken
  • 1 Dose Mais
  • Standmixer oder Pürierstab

Zubereitung

Schneidet zuerst den Schinken, die Gurken und die Paprika in Streifen oder Scheiben. Gebt die drei Zutaten (voneinander getrennt) sowie den abgetropften Mais jeweils in ein Gefäß (z.B. kleine Schüssel oder Becher). Die Tomaten mixt ihr mit etwas Öl in einem Standmixer oder mit dem Pürierstab, bis ihr eine cremige Masse habt. Verührt einen Becher Schmand mit der Tomatencréme.

Nun könnt ihr eure Sandwichs nach Belieben belegen und bestreichen. Bei uns kamen folgende Variationen super an:
1. Tomatencréme als „Grundlage“, darauf Paprika, Mais und Käse.
2. Schmand als „Grundlage“, darauf Schinken, Gurken, (Mais,) Käse.

Im vorgeheizten Ofen gebt ihr eure Brote auf einem Blech ungefähr 10 Minuten hinein. Danach kann sich jeder sein selbst belegtes Sandwich schmecken lassen!

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